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»es gibt kein 'muß' in der kunst, die ewig frei ist. vor dem 'muß' flieht die kunst wie der tag vor der nacht. man sieht, daß das hängen an der 'schule', das jagen nach der 'richtung', das verlangen in einem werk nach 'prinzipien' und bestimmten, der zeit eigenen ausdrucksmitteln nur auf irrwege führen kann und zu unverständnis, zur verfinsterung, verstummung bringen muß. blind gegen 'anerkannte' oder 'unanerkannte' form, taub gegen lehren und wünsche der zeit soll der künstler sein. sein offenes auge soll auf sein inneres leben gerichtet werden, und sein ohr soll dem munde der inneren notwendigkeit stets zugewendet sein. dann wird er zu jedem erlaubten mittel und ebenso leicht zu jedem verbotenen mittel greifen... alle mittel sind heilig, wenn sie innerlich-notwendig sind. alle mittel sind sündhaft, wenn sie nicht aus der quelle der inneren notwendigkeit stammen.«

wassily kandinsky,
aus: "über das geistige in der kunst" (1911)

es geht nicht um eine 'message' —
und man kann trotzdem was zu sagen haben.
es geht nicht um 'entertainment' —
und man kann trotzdem seinen spaß haben.
wir suchen uns — und fanden diese musik.
manchmal ganz leise, manchmal sehr laut.
harmonisch, dissonant, friedlich oder aggressiv...
sie ist wie wir sind.
und muß so sein.
jeden tag ein wenig anders.